Der Autor

 


Burghard Pohl wurde 1953 in Woltersdorf / Casekow in Ostdeutschland geboren. Noch vor dem Mauerbau flüchteten seine Eltern, sein Bruder und er auf abenteuerliche Weise aus der ehemaligen DDR. Voerde am Niederrhein ist heute seine Heimat und sein Zuhause.

Als Arbeiterkind begann er mit 14 Jahren eine Malerlehre und entwickelte schon früh den Ehrgeiz, mehr aus seinem Beruf und Leben zu machen: Mit gerade 23 Jahren legte er die Meisterprüfung ab, ein Jahr später gründete er seinen eigenen Malerbetrieb. Die folgenden Jahre waren von ständiger Aufbauarbeit geprägt.

Seine Frau Anne lernte er in Holthausen auf dem Schützenfest kennen. Sie sind sehr stolz auf ihre vier Kinder und drei Enkelkinder.

Dass Burghard Pohl nach vielen Jahren, in denen ihm Religion wenig bedeutete, seinen Glauben wieder gefunden hat, verdankt er einer Reihe von „Zufällen“; allerdings jener Art von Zufällen, die Wachsamkeit und Achtsamkeit voraussetzen: Kleine Begebenheiten, die einen Menschen plötzlich aufhorchen lassen, etwas in ihm anrühren und aufwecken, sodass das Leben seine Richtung ändert und einen anderen Verlauf nimmt, als man es sich je hätte träumen können – wenn man bereit ist, diesen kleinen Impulsen zu folgen.

Die Erfahrungen auf seiner Pilgerreise und die Begegnung mit sich selbst – unter schwierigen äußeren Rahmenbedingungen – haben sein Leben nachhaltig verändert. Es kam Bewegung in sein Leben, das er bis dahin als „recht überschaubar“ bezeichnete. Bewegung und Veränderungen, die bis heute andauern.